Herzgesundheit - Prüfen Sie Ihre Eisenwerte!

Sauerstoffmangel durch fehlendes Eisen

Ist zu wenig Eisen im Blut vorhanden, kann nicht genügend Hämoglobin gebildet werden. Der rote Blutfarbstoff ist aber nötig, um Sauerstoff zu binden und zu transportieren. Die Folge: Weniger Sauerstoff im Blut führt zu einer Leistungsschwäche.

Auch die Mitochondrien, die Energiekraftwerke der Zelle, benötigen Eisen. Bei zu wenig Eisen erzeugen die Mitochondrien weniger Energie – und gerade der pumpende Herzmuskel braucht diese in hohem Maße.

Jeder zweite Patienten mit Herzschwäche leidet an Eisenmangel, so die Deutsche Herzstiftung. Die Folge: Müdigkeit, Leistungsabfall, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme belasten stark, denn wer ein schwaches Herz hat, hat meist eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit.

Die Herzschwäche zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Die Pumpleistung des Herzens ist so schwach, dass der Körper nicht mehr in jeder Situation ausreichend mit Blut versorgt werden kann. Das schadet mit der Zeit auch anderen Organen wie Muskeln, Nieren und Gehirn. Zu den häufigsten Ursachen für eine Herzschwäche zählen die Koronare Herzkrankheit (KHK) und Bluthochdruck.

Eisenmangel gilt heute als Begleiterscheinung der Herzschwäche und kann bei Herzschwäche auch ohne jede Blutarmut vorliegen. Daher ist es umso wichtiger, bei Herzschwäche die Laborparameter des Eisenstoffwechsels zu überprüfen. 

Eine gute Eisenversorgung verbessert daher nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch die allgemeine Lebensqualität - und verringert die Zahl der Krankenhausaufenthalte.

Lassen Sie Ihre Eisen-Werte messen!

Bei allen Patienten mit Herzschwäche sollte daher routinemäßig der Eisenstoffwechsel überprüft werden, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung. Wichtige Blutwerte sind das Ferritin (Protein, das Eisen speichert), das Transferrin (Protein, das Eisen transportiert) und der Hämoglobinwert zum Ausschluss einer Blutarmut. Ein Eisenmangel besteht bei einem Ferritinwert unter 100 µg/l, aber auch, wenn dieser zwischen 100 und 300 µg/l liegt und zudem das Transferrin zu weniger als 20 Prozent mit Eisen besetzt ist.

Eisentabletten wenig wirksam

Generell nimmt der Körper bei bestehender Herzschwäche weniger Eisen aus der Nahrung über den Darm auf: Zum einen, weil es zu einer chronischen Stauung und Mangeldurchblutung des Magen-Darmtraktes kommen kann (als Folge der Rechtsherzinsuffizienz), zum anderen, weil Entzündungsprozesse dazu führen, dass die körpereigenen Speicher Eisen schlechter freisetzen. Auch gibt es möglicherweise Mikroverletzungen mit Blutungen.

Bei schwerem Mangel ist daher eine intravenöse Eisentherapie wichtig. Um einen guten Eisen-Wert zu erhalten, muss darauf geachtet werden, dass täglich genügend Eisen mit der Nahrung aufgenommen wird.

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