Erdmandeln – Das Geheimnis der Pharaonen

Tatsächlich ermöglichte das fruchtbare Niltal eine gute Lebensmittelversorgung, die zu einer einzigartigen Hochkultur führte. Getreide, Linsen, Gemüse, Papyrus(wurzeln) gediehen hervorragend im fruchtbaren Nilschlamm. Zudem lieferte der längste Fluss der Erde Fisch und andere Wassertiere. Ein wesentlicher Teil der Ernährungsgrundlage waren Erdmandeln.

Mit Gerste und Emmer gehören sie zu den ältesten nachgewiesenen Lebensmitteln in Ägypten: Funde gehen auf das 5. Jahrtausend v. Chr. zurück.
Was die Ägypter unter anderem aus den süßen Wurzelknöllchen des Erdmandelgrases zubereiteten, ist sehr schön auf einer Wandmalerei in einem Grab aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. dargestellt. Erdmandeln werden darauf zu einem kegelförmigen Süßgebäck verarbeitet. Wahrscheinlich wurde dafür auch Getreide (Gerste oder Emmer) verwendet, außerdem Honig und Öl. Nach der Darstellung wurde der Teig nicht wie Kuchen gebacken, sondern in speziellen Pfannen gegart.
Ein solches Gebäck war sicherlich nicht für jedermann gedacht, sondern wurde wohl eher für Zeremonien gebacken. So war es vor allem.den Reichen vorbehalten.

Die Erdmandeln galten wegen ihres süßen mandelartigen Geschmacks als Delikatesse. Als Süßungsmittel kannten die Ägypter nur Datteln und Honig. Zucker gab es noch nicht.
Natürliche Süßungsmittel waren daher sehr begehrt. Der hohe Ballaststoffgehalt der Erdmandel förderte die Darmgesundheit
– möglicherweise ein wichtiger Überlebensfaktor bei den gefürchteten, allgegenwärtigen Darmerkrankungen durch Parasiten und bakterielle Infektionen.

Außerdem punkten Erdmandeln mit einem ähnlich guten Fettsäuremuster wie Oliven. Als pflanzliche Fettquelle verwendete man sonst vor allem Sesamöl. Auch der Gehalt an Mineralstoffen (z.B. Magnesium) und Vitamin E machen Erdmandeln zu einer idealen Nahrungsquelle.

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