Besser weniger Kokosöl essen

Kokosöl wird in den Medien geradezu hochgejubelt. So soll es antibiotisch wirken, vor Alzheimer und Demenz schützen und beim Abnehmen helfen.

Trotz zunehmender Beliebtheit unter Verbrauchern gilt Kokosöl aber weiterhin nicht wirklich als gesundheitsfördernd. Denn Kokosöl enthält viele gesättigte Fettsäuren. Diese steigern  - nach bisheriger Ansicht - in größeren Mengen verzehrt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das positive Image trägt Kokosöl daher zu Unrecht.

Aktuell beginnt zwar wieder ein Umdenken, denn so schlimm sind gesättigte Fettsäuren nicht. Aber ungesättigte Fettsäuren können dennoch einfach mehr Gutes leisten.

Tatsächlich kann man Kokosöl nicht verdammen. Wer Kokosöl nur gelegentlich verwendet, muss sich keine Sorgen machen.Kokosöl ist sehr hitzestabil und eignet sich daher zum Braten und Kochen. Esl sollte aber auf keinen Fall das universelle Fett in der Küche werden, das alle anderen Fette ersetzt.

Auch in der Öl-Küche gilt: Die Abwechslung machts. Denn andere pflanzliche Fette liefern viel mehr gesundheitlich wertvolle ungesättigte Fettsäuren

Außerdem hat Kokosöl aufgrund fragwürdiger Anbaumethoden und langer Lieferwege eine schlechte Öko-Bilanz, so der WWF Deutschland.

Besser geeignet für eine gesunde Ernährung sind pflanzliche Öle wie Raps-, Oliven-, Weizenkeim-, Sonnenblumen- oder Leinöl. Sie enthalten überwiegend gesunde ungesättigte Fettsäuren.

Bild: © Pixabay