Basisch geht es leichter

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein wichtiges Regulationssystem unseres Körpers. In erster Linie dient er zur Aufrechterhaltung des lebenswichtigen pH-Werts des Bluts. Schwankungen stören den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff, die Tätigkeit von Enzymen und Hormonen, die Durchlässigkeit der Zellmembran, die Verteilung von Elektrolyten, die Reizleitung im Nervensystem und die Erregbarkeit von Muskelzellen. 

Säuren und Basen sind nicht gut oder schlecht. Aber auf die richtige Balance kommt es an! Die tägliche Ernährung sollte mehr Basen als Säuren enthalten. Wer dies nicht schafft, kann mit zusätzlichen basischen Mineralstoffen wie Zink nachhelfen und seinen Basen-Haushalt so ins Lot bringen.

Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei und hilft damit, einer Übersäuerung der Gewebe entgegenzuwirken.

Da die Zufuhr an Säuren und Basen aus der Nahrung naturgemäß ständig schwankt, sichert sich unser Körper mit verschiedenen Puffersystemen ab. Dazu gehören puffernde Mineralstoffe unseres Körpers wie Zink und Calcium. Durch eine vermehrte Atmung kann der Körper innerhalb kurzer Zeit eine beträchtliche Säuremenge beseitigen.

Sauer ist keine Frage des Geschmacks

Pixabay

Ein Säureüberschuss entsteht nicht, wenn man saures Obst isst. Im Gegenteil: Zitronen wirken durch Inhaltsstoffe wie Magnesiumcitrat basisch – trotz der enthaltenen Zitronensäure. Auch andere organische Säuren wie Milch-, Apfel- oder Essigsäure lassen den Körper nicht übersäuern. Sie sind in Lebensmitteln wie Obst, Essig und Sauermilchprodukten enthalten oder entstehen als Zwischenprodukte im Energiestoffwechsel. Der Organismus baut diese Säuren u.a. zu Kohlendioxid ab. In der Lunge wird das Kohlendioxid vollständig abgeatmet.

Sogenannte fixe Säuren können nicht abgeatmet werden. Sie entstehen beim Abbau schwefel- und phosphorhaltiger Verbindungen. Ihr Anteil ist in Fleisch, Fisch und Käse höher als in Hülsenfrüchten, Getreide und Nüssen.  Schwefel ist ein möglicher Zusatzstoff in Wein, Trockenfrüchten und Kartoffelerzeugnissen. Phosphor ist als Zusatzstoff zum Beispiel in Cola, Schmelzkäse oder Fleisch- und Wurstwaren enthalten.

Auch Zucker und tierische Eiweiße gelten als säurebildend. Kommt dazu noch Bewegungsmangel, Stress und möglicherweise Nikotin, sind gesundheitliche Probleme wahrscheinlich.

Basische Lebensmittel sind mineralstoffreich

Mineralstoffreiche pflanzliche Lebensmittel mit mäßigem Proteingehalt wie Gemüse, Obst, Kartoffeln und Kräuter gelten als besonders stark basenbildend.

Das Risiko einer Mineralstoffunterversorgung ist hoch, wenn wir zu wenig frische und basische Lebensmittel zu uns nehmen und stattdessen zu viel Fleisch, Käse, Kaffee, Alkohol und Fast Food verzehren.

Achten Sie auf eine abwechslungsreiche, eher vegetarisch orientierte Ernährung und schaffen Sie zur „Säureflut“ bewusst ein gesundes Gegengewicht mit

  • Obst-Zwischenmahlzeiten
  • Rohkost (Salate zum Mittag- und Abendessen)
  • frischgepressten Obst- und verdünnten Vollfruchtsäften
  • zusätzlichen pflanzlichen Mineralstoffen

Mit einer basischen Ernährung versorgen Sie Ihren Körper mit allen notwendigen Nähr- sowie Vitalstoffen und unterstützen das Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Die überwiegend pflanzliche und vollwertige Kost enthält zudem hochwertige Kohlenhydrate, gesunde Fette und Eiweiße sowie basenbildende Mineralstoffe, die einer Übersäuerung des Organismus gezielt entgegenwirken. 

Basenreich essen für die Knochen

Eine ständig hohe Säurelast löst Neutralisierungsvorgänge im Körper aus. Dabei wird auch auf das Calcium der Knochen zurückgegriffen, was dauerhaft - ohne entsprechenden Ausgleich über die Nahrung - den Knochenabbau begünstigt.  Eine Ernährung mit reichlich Gemüse, Obst und basischen Valenzen wie Zink und Calcium sind wichtig für die Knochendichte.

Sauer durch Stress?

Auch Stress und Anspannung können die Säurebildung verstärken. Stress erhöht den Herzschlag und Blutdruck, Die Atmung wird zwar beschleunigt, gleichzeitig aber auch flacher. Dadurch kann sich der Bicarbonat-Puffer weniger regenerieren. Letztendlich endet auch der Abbau der Stresshormone in der Bildung einer Säure. Darüber hinaus führt Stress oft zur Muskelanspannung, was den Abtransport der Säuren erschwert.

Trinken Sie ausreichend

Ausreichendes Trinken ist Voraussetzung für die effektive Ausscheidung aller Säuren über die Nieren.
Zwei Liter am Tag sollten es sein, am besten sind Wasser, ungesüßte (Kräuter-)Tees und hin und wieder eine Saftschorle.

Fazit: 

Bei einer überlegt zusammengestellten Kost mit „vegetarischer Schlagseite“ (viel Obst und Gemüse) wird die moderat säurebetonte Wirkung im Alltag mehr als ausgeglichen.

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Bilder: Frau: © OJO Images/iStock.com; © Zitronen: karolyn83/Pixabay.com; © Gemüse: Alexander Raths/Fotolia.com

 

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